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Aug
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Wie verlief das erste Halbjahr 2015?

Am 29. Juli veröffentlichte Facebook seinen 2. Quartalsbericht für das Jahr 2015. Damit sind die Zahlen des Unternehmens für das erste Halbjahr nun vollständig. Ein vergleichender Blick auf die Werte des Vorjahres enthüllt vor allem eins: Dass Facebook immer weiter wächst und wächst, hat seinen Preis.

Freuen kann sich der Konzern über den gestiegenen Umsatz. Dieser erhöhte sich von 5,412 Mrd. im 1. Halbjahr 2014 auf 7,586 Mrd. US-Dollar im Jahr 2015. Ein beachtlicher Zuwachs, der sich allerdings für die Netto-Einnahmen (Ertrag nach Steuern) nicht verbuchen lässt. Stattdessen sanken diese nun um 14 %. Dafür verantwortlich zeigen sich die stark erhöhten Ausgaben in den Bereichen Verkauf und Marketing sowie Forschung und Entwicklung. Hier wurde der Etat mehr als verdoppelt und kletterte auf 3,478 Mrd. Im ersten Halbjahr 2014 wurden hier nur 1,628 Mrd. aufgewendet.

Was sind die Folgen für Facebook?

Erste Auswirkungen der Ausgabenoffensive sind in dem neuen Bericht allerdings auch schon sichtbar. So sind die Werbeeinnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 43% gestiegen. Auch hier zeigt sich wieder der anhaltende Trend-Wechsel zu Smartphone oder Tablet: Insgesamt 76% der Erträge durch Werbung entstehen bei Facebook mittlerweile durch mobile Endgeräte. Auch die Anzahl der täglich aktiven User ist gestiegen. Im Juni 2015 betrug die Zahl 968 Millionen Nutzer, ein Zuwachs von 17 % im Vergleich zum Vorjahr. Tablets & Co. sind auch hier vermehrt Zugangsmedium.

Trotz dieser Erfolge und der Wertung als starkes Quartal durch den CEO Mark Zuckerberg verstecken sich aber auch noch diverse Baustellen bei Facebook. Dazu gehört zum Beispiel der im April 2012 gekaufte Online-Dienst für Fotos Instagram. Dieser verfügt zwar über 300 Millionen Nutzer, schafft es aber noch nicht, schwarze Zahlen zu schreiben. Ähnlich verhält es sich mit dem Kurznachrichten-Dienst WhatsApp. Dieser wurde von Facebook 2014 für die Rekordsumme von 19 Milliarden US-Dollar aufgekauft.

Christoph Rodak

Christoph Rodak

Nach jahrelanger Erfahrung im Shopdesign gründete Christoph Rodak die Mosta Media GmbH und die Webdesign Agentur Spreepixel. Mit zwei wachen Augen auf den rasanten Alltag im E-Commerce informiert unser Geschäftsführer über Neuigkeiten und gibt Tipps zur Shop-Optimierung.

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