14
Jun
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Abwärtstrend im Internetbuchhandel hält an

Laut einer aktuellen Statistik, die der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.  kürzlich veröffentlichte, sind die Umsatzzahlen des Internetbuchhandels 2014 um 3,1% gesunken. Damit setzt sich ein Trend fort, der Online-Händlern bereits im Jahr 2013 ein negatives Wachstum von 0,5% bescherte. Ein deutlicher Sturz von den zuverlässigen Wachstumszahlen der Vorjahre, die sich beinahe durchgängig im positiven, zweistelligen Bereich befanden.

Auf der anderen Seite erzielte der klassische Sortimentsbuchhandel im Jahr 2013 erstmals seit 2009 wieder ein leichtes Wachstum der Umsatzzahlen um 0,9%. Ein Trend, der trotz weiterhin sinkender Umsätze im Internetbuchhandel, nicht anhielt: Auch im Sortimentsbuchhandel sanken die Umsätze im Jahr 2014, allerdings nur um 1,2%.

Als Grund für den scheinbar anhaltenden Wechsel des Käuferverhaltens wird gern die Enthüllung der schlechten Arbeitsbedingungen bei Amazon im Frühjahr 2013 genannt. Vermutlich griff die Welle der Empörung von den Medien auf die Kunden über, die daraufhin den Buchhändler an der Ecke gegenüber dem Kauf im World Wide Web bevorzugten.

Insgesamt hält der Sortimentsbuchhandel weiterhin den Großteil am Umsatz. Ungefähr jedes zweite Buch wird nach wie vor im lokalen Buchgeschäft gekauft. Im Internet werden in 2014 hingegen 16,2% des Umsatzes erzielt.

Christoph Rodak

Christoph Rodak

Nach jahrelanger Erfahrung im Shopdesign gründete Christoph Rodak die Mosta Media GmbH und die Webdesign Agentur Spreepixel. Mit zwei wachen Augen auf den rasanten Alltag im E-Commerce informiert unser Geschäftsführer über Neuigkeiten und gibt Tipps zur Shop-Optimierung.

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